20 Uhr
3 / 5 / 10 EUR
Gemeinsam mit Partner*innen aus Bayern und Baden-Württemberg bietet das Schwindelfrei Festival für Tanz, Theater, Performance+ zusammen mit dem EinTanzHaus auch in diesem Jahr Austausch-Residenzen für künstlerische Forschung im Bereich Tanz an. Als Münchner Beitrag am Austauschprogramm hat Quindell Orton gemeinsam mit Bas van der Kruk für eine Woche lang im EinTanzHaus gearbeitet. Bei der Residenzpräsentation erhaltet Ihr Einblicke in ihre Arbeit an der Produktion Stripped: A Queer Assembly.
Stripped: A Queer Assembly interpretiert geschlechtsspezifische und sexualisierte Bewegungen neu und verwendet Silikonprothesen und Körperkollagen, um Körper in einen queeren Kontext zu setzen. Indem die Künstler*innen Gesten aus Striptease, Bodybuilding, Social-Media-Trends und Popkultur aus einer queeren Perspektive definieren, versuchen sie, binäre Strukturen aufzubrechen. Ein hybrides Format lädt das Publikum – live und online – dazu ein, die Performance mitzugestalten, wodurch die Grenzen zwischen „real“ und „künstlich“, zwischen Beobachter*innen und Teilnehmer*innen verschwimmen. Ausgehend von der aufgeladenen Atmosphäre von Junggesellen- und Junggesellinnenabschieden untersuchen sie Aspekte von Einwilligung, Spektakel und queere Entblößung sowohl als Verletzlichkeit als auch als Macht – und schlagen Striptease als radikalen Ort der Transformation vor.
(c) Iona Dutz
Von und mit
Quindell Orton und Bas van der Kruk
Über TanzPlus Süd
Unter dem Titel TanzPlusSüd haben sich freien Tanzszenen und Initiativen der Städte Nürnberg/Fürth, München, Freiburg, Bamberg, Stuttgart sowie in Mannheim das Schwindelfrei Festival gemeinsam mit dem EinTanzHaus zusammengeschlossen, um strukturelle Voraussetzungen für künstlerischen Austausch und Vernetzung zwischen ihren jeweiligen Akteur*innen zu schaffen. Seit 2022 arbeiten Vertreter*innen und Institutionen der genannten Städte eng zusammen und konnten in diesem Jahr neben der Landes-Förderung durch den Bayerischen Landesverband für Zeitgenössischen Tanz (BLZT) zusätzliche Fördermittel aus Bundesgeldern über das Programm der Netzwerkförderung des Fonds Darstellende Künste erzielen.
Über die Austauschresidenzen FOR EXCHANGE+
Ein Grundpfeiler der Netzwerkarbeit von TanzPlusSüd bilden Austauschresidenzen unter dem Titel for exchange+. Künstler*innen oder Kompanie einer der sechs Partnerstädte können im Rahmen einer sieben- bis zehntägigen Residenz in einer der anderen Städte an der Umsetzung Ihres eingereichten künstlerischen Konzepts arbeiten. In allen teilnehmenden Städten werden die Resident*innen in bestehenden Strukturen wie Trainings, Workshops, Festivals und andere Aktivitäten eingebunden. Ziel ist die Vernetzung der Tanzszenen zu stärken und nachhaltige Arbeitsbeziehungen aufzubauen. Die Austausch-Residenzen enden jeweils mit einem öffentlichen Showing an dem Residenz-Ort.
Förderung
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst
---> zurück