Fri 16 Sep 2022
Anschauen Out and Around Parcours Outdoor Creation Summit / Parcours

16-18 Uhr Outdoor Creation Parcours / Eintritt frei
18 Uhr Bar

Auf dem EinTanzHaus Vorplatz treffen Künstler*innen aus Mannheim und ganz Europa, aus Tanz, Zeitgenössischem Zirkus, Physical Theatre, Musik, Bildender Kunst und Architektur aufeinander. Mehrere Tage lang improvisieren, kreieren und forschen sie gemeinsam und öffentlich. Direkt vor Euren Augen entsteht ein neues Projekt und Ihr könnt bei unterschiedlichen Formaten dabei sein: Auf Euch warten die neuesten Einblicke in den Probenprozess bei Out & Around, Gespräche & Begegnungen an unserer schönen Bar, das Gastspiel My Body is Your Body von Overhead Project und großer Parcours zum Abschluss der gemeinsamen Zeit.


Zeitplan

17.9.

14-16 UHR Outdoor Creation Parcours

17 UHR Bar

20 UHR My Body is Your Body


Von/mit Charlotte Arens (Produktionsleitung), Tim Behren (Künstlerische Leitung), Tirza Ben Zvi, Marula Bröckerhoff, Emanuel Breno Caetano (Künstlerische Leitung), Francesco Germini, Sarah Herr, Steffen Kistner, Julla Kroner, David Kwiek, Güldeste Mamaç, Ruben Mardulier, Miriam Markl, Laura Nataf, Julie Pécard, Lorenzo Ponteprimo, Maiol Pruna, Miriam Stanke (Fotos), Mireille Solomon, Mimi Wascher

Über die Künstler*innen

Tim Behren, geboren 1985, lebt in Köln und ist Kurator, Choreograf und künstlerischer Leiter der Company Overhead Project. Nach zehn Jahren als Performer auf der Bühne, spezialisiert er sich weiter in „Dramaturgie Circassienne“ am französischen Centre National des Arts du Cirque (CNAC) sowie in „Kuratieren in den Szenischen Künsten“ an der Paris Lodron Universität in Salzburg. 2019 gründet er das CircusDanceFestival. Er ist Gründungsmitglied des Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ) und des Kreationsbündnis Zirkus On sowie im Vorstand des Kulturnetz Köln für die Sektion „Zeitgenössischer Zirkus“ kulturpolitisch aktiv. Gemeinsam mit Jenny Patschovsky ist er Herausgeber des Arbeitsbuches „Circus in flux - Zeitgenössischer Zirkus“ in Zusammenarbeit mit Theater der Zeit.


Aufgewachsen in Berlin war Marula Bröckerhoff von klein auf von vielfältigen kulturellen und künstlerischen Eindrücken umgeben. Früh interessierte sie sich für verschiedene Arten von Bewegung - fast jedes Wochenende machte sie Ausflüge in die Natur, klettere auf Bäume oder tauchte so tief sie konnte. Im Zirkus fand sie den Raum, um Dinge körperlich zu erforschen und Bezieungen zur Erde und menschlichen Herausforderungen künstlerisch-spielerisch zu begegnen. Die Stockholm University of the Arts wurde zur Basis, um den Fokus ganz auf Arkobatik, Tanz und Balance zu richten. Mit ihrer Kunst hofft sie einen Raum zu schaffen, in dem Menschen den Funken finden können, um ein authentisches und einzigartiges Leben zu führen und sich dabei ebenso verstanden wie verbunden zu fühlen.


Emanuel Breno Caetano ist im brasilianischen Amazonasgebiet aufgewachsen, lebt und arbeitet heute aber vor allem in Europa. Seine Ausbildung als Tänzer und Zirkuskünstler erhielt er im Curso técnico em Dança (CTD) der Faculty of Dance in Brasilien und am Centre National of Cirque (CNAC) in Frankreich. Nach seinem Abschluss gründete er zusammen mit Edmar Cândido in Brasilien die „Grupo Fuzuê“, die Pionierarbeit bei der Erforschung der Verbindung von Tanz und Zirkus leistete. In Frankreich kam das „Collectif 3°andar“ hinzu, über das er eine Reihe von Treffen, die einen breiteren Dialog über die Praxis der Performance ermöglichen, initiierte. Breno kollaborierte bereits mit diversen Künstler:innen, u.a. Yann Marussich, Ohad Naharin, Philippe Decouflé, Marine Mane, Yann Lheureux, Fabrice Melquiot und Mélissa Von Vépy.

 


Francesco Germini wurde in Perugia in Italien geboren. Im Alter von 15 Jahren trainierte er mit dem  Circo Instabile und nahm gleich nach seinem Schulabschluss eine Ausbildung in Zirkuspädagogik auf, die er 2014 mit einem Bachelor abschloss. In den zwei Jahren an der FLIC Scuola di Circo in Turin traf er Maiol Pruna Soler, mit dem er seitdem ein Hand-auf-Hand Duo aufführt. 2016 wurden die beiden an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel angenommen, wo sie 2019 ihren Abschluss machten. Heute entwickeln sie ihre eigenen Arbeiten und arbeiten darüber hinaus mit Compagnien wie Overhead Project und Circo Eia.


Sarah Herr ist Tänzerin, Choreografin, Zirkuspädagogin und Kulturvermittlerin (M.A.) mit den Schwerpunkten Diversität und Migration. Als Mitbegründerin des 5elefants tanzkollektiv und auch in Kooperationen mit anderen Künstler*innen entwickelt sie Tanztheater und Performances für Menschen unterschiedlichen Alters. Ihre Arbeit ist geprägt von dem Interesse und der Erfahrung in den Bereichen Instant Compostion, Contact Improvisation, Akrobatik/Partnering und Release-Floor-Work. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit der Compagnie Patricia Wolf & Dancers, Tanztheater Gabriela Lang, Dansimprovisatie Iris van Peppen, Sasha Waltz & Guests, Didier Théron, Alexandra Pirici uvm. www.sarah-herr.de //// www.5elefants.com


Steffen Kistner, geboren 1987, ist ein deutscher Kontra- und E-Bassist. Nach einer langjährigen klassischen Ausbildung auf der Klarinette wandte er sich populärer Musik und dem Bass zu, gefolgt von einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in den Fächern E- und Kontrabass - Jazz. Neben seiner vielseitigen Tätigkeit als freischaffender Künstler im Rahmen verschiedenster künstlerischer Projekte, Theaterproduktionen und Studioarbeiten unterrichtet er Gehörbildung, Analyse und Ensemble an der HMDK Stuttgart.


Durch seine Eltern wuchs Maiol Pruna Soler in engem Kontakt mit der spanischen Schauspielszene auf. 2014 begann er sein Studium an der FLIC Scuola di Circo in Turin. Als er dort auf Francesco Germini traf, begann ihre Zusammenarbeit als Hand-auf-Hand Duo. 2016 wurden die beiden an der Ecole Supérieure des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel aufgenommen, die sie 2019 abschlossen. Aktuell touren sie mit der spanischen Zirkus-Company Circo Eia und arbeiten sowohl mit Overhead Project als auch an ihren eigenen Produktionen.


Ruben Mardulier (1993, Belgien) gründete 2016 das Künstler*innen Duo Mardulier and Deprez, das für seinen unkonventionellen Zugang zur Zirkuskunst bekannt ist. Auf diese Weise führte die Zusammenarbeit zu einem einzigartigen Oevre und einer wiedererkennbaren künstlerischen Handschrift. Seit Anfang 2022 verfeinert Ruben auch seine künstlerische Solopraxis, wobei insbesondere Einfachheit, Absurdität und die Beziehung zum eigenen Körper Kernelemente sind. Mit einem besonderen Fokus auf die Elemente "Fürsorge" und "Kollektivität" nutzt Ruben ein breites Spektrum an Medien - von Performance über Instalation und Malerei bis hin zur Poesie. 

 


Güldeste Mamaç, geboren 1989 und aufgewachsen in Izmir, ist Violinistin, Sängerin, Performerin, Komponistin und Produzentin. Ihr Stil verbindet auf einzigartige Weise die Melancholie Anatoliens, ihre mediterranen Wurzeln, sowie psychedelische und östliche Einflüsse.


Miriam Markl arbeitet als freischaffende Tänzerin und Choreografin in Mannheim. Mit ihrer künstlerischen Arbeit möchte sie Menschen für zeitgenössische Performancekunst begeistern, die sonst wenig Berührungspunkte damit haben. Dabei beschäftigt sie sich mit alltäglichen Organisationsstrukturen und stellt diese durch Performance und Choreographie zur Schau. Als Tänzerin arbeitete sie u.a. mit Lillian Stillwell, Catherine Guerin und war als Gasttänzerin am Theater und Orchester Heidelberg sowie mehrfach an der Staatsoper Stuttgart engagiert.


Zachary Schoenhut (New York, 1991) ist ein interdisziplinärer Künstler, Kurator und Forschender. Sein Schwerpunkt liegt auf den politische und theoretischen Implikationen an der Schnittstelle verschiedener Dispziplinen und Diskurse wie Queere Theorien, Linguistik, Performance Studies und Ethnografie. Zachary beschäftigt sich mit einer Reihe unterschiedlicher Arbeitsweisen, die verschiedene Formen performativer, skulpturaler und digitaler Methoden beinhalten und hat ein Atelier in Brüssel.


Miriam Stanke (1983) ist Dokumentarfotografin und beschäftigt sich in ihren Langzeitprojekten oft mit Fragen zu Identität, Migration und den Auswirkungen von Konflikten. Ihre Reisen führten sie u.a. in den Mittleren und Fernen Osten sowie in die Balkanregionen und befeuerten ihre stetige Faszination für unterschiedliche Kulturen, die sich in ihrer Arbeit widerspiegelt. 2015 absolvierte sie ihren Master in Photojournalism and Documentary Photography am LCC (London) und erhielt den Graduate Photographers Award von Magnum Photos und Photo London sowie den Flash Forward Award der Magenta Foundation. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und international ausgestellt. 

 www.miriamstanke.com


Nach jahrelanger Berufserfahrung als Architektin beschloss Mireille Solomon 2020, neue Wege zu gehen und sich wieder zu erfinden. Heute konzentriert sie sich auf Interior-, Möbel- und Lichtdesign. Darüber hinaus stehen freie, interdisziplinäre Projekte und Zusammenarbeiten in den Bereichen Tanz, Theater, Film und Kunst im Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens. Aufgaben wie das Set Design für Tanzstücke in Off-Locations ermöglichen es ihr, ihre Leidenschaften für Gebautes und Bewegung zu kombinieren.


 

Mimi Wascher ist eine zeitegössische Tanzkünstlerin mit Sitz in Brüssel, Belgien. Nach ihrem Studium am Royal Conservatoire of Antwerp begann ihre Zusammenarbeit mit dem französischen Künstlern Théo Mercier und Steven Michel. 2021 begann ihre Zusammenarbeit mit der belgischen Tanzcompany tout petit, die Arbeiten für junge Zuschauer*innen entwickelt. In ihrer eigenen Arbeit verfolgt Mimi eine feministische Philosophie und versucht, Raum für die Komplexität der Bedeutung zu schaffen, die ein Körper und seine Handlungen haben können. Neben ihrer künstlerischen Arbeit engagiert sich Mimi auch politisch. Als Mitglied von Voices of Dance nimmt sie an kunstpolitischen Diskussionen mit belgischen Regierungen teil.


Geboren und aufgewachsen in Jerusalem, kam Tirza Ben Zvi 2017 nach Deutschland, wo sie ihre Ausbildung im zeitgenössischen Tanz an der CDSH in Hamburg vervollständigte. Schon von Kindesbeinen an war sie von Kunst umgeben, auch ihren Schulabschluss absolvierte sie in den Fächern Bildende Kunst, Theater und Klassisches Piano. Ihr Bewegungshintergrund speist sich aus 12 Jahren Training in der brasilianischen Kampfkunst Capoeira. Ihre Leidenschaft als Performerin, aber auch als Kunstmacherin gilt dem Zusammenfügen verschiedener Formen und dem Schaffen von intersidziplinären Arbeiten. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2020 hat Tirza in ganz Europa als freischaffende Künstlerin gearbeitet. Sie wirkte an einem Spielfilm, in Tanzfilmen und in Tanztheaterstücken mit, gab Tanzunterricht und schuf ihre eigenen Stücke.


Bitte beachten Sie die tagesaktuellen Zutrittsregelungen: eintanzhaus.de/service/aktuellescorona

service/aktuellescorona


Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

---> zurück


Alle Vorstellungen

>