böse blumen
Foto Gina Lauser

böse blumen

im zeitraumexit

Schwindelfrei Festival

cult baby, Kapitel II ARCHING INTO HYSTERIA

Wie bewahren wir Vielfalt in Geschichten, die Körper einschränken? Ein 600 Jahre altes Dokument aus dem Marchivum steht im Zentrum dieses performativen Forschungslabors. böse blumen folgen einer historischen Spur bis in die Gegenwart. Das queere Kollektiv untersucht Zuschreibungsmechanismen von Weiblichkeit: von der Hexe über die Hysterie bis zur gesellschaftlichen Disqualifikation von Körpern – und öffnet dabei Räume der Verwundbarkeit und der gemeinsamen Aushandlung gleichermaßen. 

"böse blumen untersuchen Schmerzlinien kultureller Prägungen und deren Persistenz in Körpern. Wir arbeiten in mehrjährigen, format-fluiden Forschungsprozessen, an den Schnittstellen von Performance, Musikproduktion, Text und künstlerischer Forschung. Unsere künstlerische Praxis ist nachhaltig, prozessual und iterativ: von Lecture Performances, Konzerten, Community Art Formaten bis zu installativen Ausstellungen befragen wir unterschiedliche Formate stets aus performativer Perspektive. 

cult baby – ARCHING INTO HYSTERIA ist ein künstlerisches Angebot zum Zusammenbleiben: laut, verwundbar, künstlerisch ordnungswidrig pathetisch, historisch verwoben, ein Raum, in dem Geschichte, Gegenwart und Gemeinschaft sich gegenseitig halten, in der Hoffnung, sicher zu bleiben." /böse blumen

Was erwartet dich? 

Eine klanglich und körperlich intensive Begegnung mit der Recherchearbeit von böse blumen und die offene Einladung, an ihr teilzuhaben.

Über das Festival:

Das Schwindelfrei Festival für Tanz, Theater, Performance+ ist Präsentations- und Vernetzungsplattform der freien Darstellenden Künste Mannheims und der Metropolregion Rhein-Neckar. Mit ihm präsentiert das Kulturamt Mannheim alle zwei Jahre aktuelle künstlerische Arbeitsweisen und Ausdrucksformen der Freien Szene. Schwindelfrei öffnet Räume für künstlerische Prozesse, initiiert einen Austausch zwischen den lokalen und überregionalen Szenen, sucht Verbindungen in die Nachbarschaften und zum Publikum der Stadt und der Region. Das EinTanzHaus ist als Veranstaltungsort und Ticketdienstleister in das Festival eingebunden.

Schwindelfrei-Parcours:

Die Dauer der Residenz-Präsentationen erlaubt es, bei zügigem Fußweg, Anschluss-Termine zur nächsten vollen Stunde zu besuchen.
Am 10. & 11. Juli gibt es außerdem die Möglichkeit, die Residenzen in geführten Parcouren zu erleben. Dabei könnt Ihr, begleitet durch Kurator*innen und Gäst*innen des Festivals, von Spielort zu Spielort gehen, über Gesehenes oder das Festival selbst ins Gespräch kommen. Beginn und Treffpunkt ist jeweils 17:45 am ersten Spielort.
Und so geht's: Kauft vorab Eure Tickets für die genannten Einzelperformances im Parcours und gebt im Nachrichtenfeld oder am ersten Spielort Bescheid, dass Ihr beim Parcours mitlaufen wollt. Dann werdet Ihr gleich nach der Vorstellung mit den anderen Zuschauer*innen zum nächsten Spielort geführt.

Parcours 1 / FR, 10. Juli
18:00 Uhr, KLANG KÖRPER IMPROVISATION, 5 elefants tanzkollektiv, Theaterhaus G7
19:00 Uhr, Analog Assemblies, Laila Mahmoud und Vincent Bababoutilabo, laboratorio 17
20:00 Uhr, Sense of Community, INTER-ACTIONS, EinTanzHaus, Studio

Parcours 2 / SA, 11. Juli
18:00 The Yams Deserve Better, Oré Arts, Maquis Mami Wata
19:00 (Auf)Begehren, Arens / Schädler / Ueberschär / Ausweg Rhein-Neckar
20:00 cult baby, Kapitel II ARCHING INTO HYSTERIA, böse blumen, zeitraumexit

Mit:

Christina Bauernfeind / Künstler*in, Autor*in, Wissenschaftler*in / Heidelberg
Sebastian Horn / Musiker*in, Produzent*in, Sound Artist / Mannheim
Lola Zbornik / Performer*in / Karlsruhe
Rebecca Okechukwu / Performer*in / Mannheim