Foto Maximilian Borchardt
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Sitzen ist eine gute Idee

Performance von Antje Pfundtner in Gesellschaft

PerformanceTanzUnd Jetzt?

Zum fünften Mal fragt das EinTanzHaus Und Jetzt? Mit Momenten des Zusammenkommens, mit Gastspielen und gemeinsamen Abendessen laden wir Euch zu von 2. Mai bis 7. Juni zu unserem Festival ein.

 

Ist Aufstehen ein kraftvollerer, aufständischerer Akt, als sich hinzusetzen? Und was bedeutet Aufstehen für Menschen, die in einer Aufführung (meistens) sitzen? Mit ihrer dem Stück zu Grunde liegenden Leitfrage Wofür stehst Du auf? lädt Antje Pfundtner in Gesellschaft dazu ein, persönliche wie politische Beweggründe menschlichen Handelns zu befragen: Wer erhebt sich für wen - und für welche Anliegen? Wann ist es sinnvoll, sitzen zu bleiben und etwas auszuhalten? Wer debattiert im Stehen oder zieht es vor, im Sitzen zu streiken?

Antje Pfundtner in Gesellschaft wird nicht müde, diese Fragen möglichst vielstimmig mit den unterschiedlichsten Menschen zu diskutieren und bindet hierzu zahlreiche Kompliz*innen und Mitsprecher*innen aus der Stadt ein, in der sie gastiert. Dabei entsteht immer wieder aufs Neue ein kollektives Solo, das davon lebt, sich den Raum, Fragen und jede Menge Stühle zu teilen.
 

Über Antje Pfundtner in Gesellschaft:

Antje Pfundtner in Gesellschaft (APiG) hat ihren Sitz in Hamburg, produziert Bühnenstücke und initiiert kollaborative Räume. APiG sind das feste Kernteam rund um u.a. Anne Kersting (Dramaturgie und Kuration), Hannah Melder (Produktionsmanagement, PR und Marketing) und Antje Pfundtner (Choreografie, Tanz und künstlerische Leitung) sowie wechselnde Gäste und Kolleg*innen.

Antje Pfundtner und ihre Gesellschaft wurden 2016 mit dem George Tabori Hauptpreis und 2020 mit dem Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ geehrt. Zudem wurde APiG 2020 mit der Ehrung des Deutschen Tanzpreises für „herausragende künstlerische Entwicklungen“ ausgezeichnet. Neben ihren Bühnenkooperationen entwickelt APiG Formate künstlerischen Teilens: Aktuell initiiert sie die TISCHGESELLSCHAFTEN, eine Versammlungsinitiative zur Vernetzung, Ressourcenteilung und Verstetigung von Wissensaustausch. „Sitzen ist eine gute Idee“ wurde 2022 zur TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND eingeladen.

Mit:

Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft Choreografie: Antje Pfundtner Tanz: Antje Pfundtner Dramaturgie: Anne Kersting Musik: Nikolaus Woernle Bühne/performative Objekte: Irene Pätzug Künstlerische Assistenz & "die Zeit": Juliana Oliveira Kostüme: Yvonne Marcour Licht: Michael Lentner Produktion & PR: Hannah Melder Gäste im Rechercheprozess: Christina Ciupke, Cornelia Dörr, Hermann Heisig, Lea Martini, Fabrice Mazliah, Sheena McGrandles, Eva Meyer-Keller, Matthew Rogers, Anna Till, Frank Willens 25 Kompliz*innen aus Mannheim: Anja Recktenwald, Sarah Herr, Margarethe Schultzek, Andreas Schultzek, Andrea Kreisel, G. Schneider, Waltraud Ippich, Stefan Maultzsch, Jessica Zakowski, Natice Orhan-Daibel, Natalia Tortorici, Nina Füllhase, Adrian Sauter, Julia Geulen, Stefanie Bub, Martina König, Olaf Reismann, Lars Döring, Thorsten Frank, Petra Mroczka-Hopf, Sandra Oliveira, Julia Schroth, Janaina de Oliveira Gerdemann, Lala Fofana, Joshua Störtzinger

Gefördert durch:

„Sitzen ist eine gute Idee“ ist eine Produktion von Antje Pfundtner in Gesellschaft in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und FFT Düsseldorf. „Sitzen ist eine gute Idee“ wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Kunststiftung NRW. Unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel.

Die Wiederaufnahme am EinTanzHaus Mannheim wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

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