Foto Maximilian Borchardt

Lieblingsort

Abschluss-Performance des Ferienprojekts

PerformanceTanz

Fünf Tage lang haben Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren in einem Ferien Tanzprojekt miteinander geprobt und mit Choreografie, Komposition, Kostüm und Licht eine vollständige Tanzproduktion über ihre Lieblingsorte gestaltet. Bei der Abschlussperformance könnt Ihr das Ergebnis erleben!

Mit:

Julie Pécard (Choreografie) ist eine französischstämmige Choreografin und Tänzerin mit Sitz in Deutschland. Ihre multikulturelle Prägung in der französischen Karibik und später in Kanada bildet das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit, die sich intensiv mit Themen wie Entwurzelung, Zugehörigkeit und verkörpertem Gedächtnis auseinandersetzt. Ihre professionelle Ausbildung erhielt sie an der Arts Umbrella unter der Leitung von Artemis Gordon, bevor sie bei ProArteDanza in Toronto tanzte. Anschließend war sie als Solistin am Kevin O’Day Ballett Nationaltheater Mannheim engagiert und wirkte an Neuproduktionen namhafter Choreograf*innen wie Kevin O’Day, Dominique Dumais, Robert Glumbek, Emily Molnar und Lukas Timulak mit. Pécard war maßgeblich an der künstlerischen Entwicklung und Interpretation der preisgekrönten Produktion Tanz Trommel (2014) beteiligt, die mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust für die beste Regie im Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet wurde. Seit 2015 konzentriert sie sich verstärkt auf ihre eigene choreografische Praxis und entwickelt eigenständige, forschungsbasierte Arbeiten. Ihre jüngsten Stücke Transitional States (2023) und Lost Threads (2024) beschäftigen sich mit Mutterschaft, Fürsorge, Resilienz, Entwurzelung und Zugehörigkeit – Themen, die eng mit ihren persönlichen Erfahrungen und biografischen Hintergründen verbunden sind. In ihrer künstlerischen Arbeit hinterfragt sie bestehende narrative Strukturen und schafft Räume für verkörperte Reflexion, relationales Bewusstsein und neue Formen menschlicher Verbindung. Julie Pécard hat einen Master of Arts in Choreografie von COMMA (Fontys und Codarts Universities) und ist Vorstandsmitglied von FLUX e.V., einer Initiative von Tanzschaffenden in der Rhein-Neckar Region. Ihre aktuellen künstlerischen Projekte entwickeln sich sowohl in Deutschland als auch international weiter, zunehmend geprägt von interdisziplinären Ansätzen und kollaborativen Arbeitsprozessen.

Jonas Frey (Choreografie) ist Choreograf, Tänzer und Tanzpädagoge mit Wurzeln im Hip-Hop und Breaking. Nach seinem Studium an der ArtEZ School of Dance und einem Master in Choreografie an der Codarts/Fontys University of the Arts bewegt er sich an der Schnittstelle von Club- und Streetdance sowie zeitgenössischer Choreografie. Seine Arbeit schafft Räume, in denen Körper Wissen teilen, Differenz zur Ressource wird und kollektive Imagination entsteht. Er entwickelt Praktiken, die Menschen zusammen und in Bewegung bringen – körperlich, sozial und narrativ – und verhandelt aus choreografischer Perspektive Formen des Miteinander. Als Plattform für Kreation und Kooperation hat er 2025 gemeinsam mit Julie Pécard COTA Projects gegründet. Aktuell ist er Residenzkünstler am Theater Freiburg im Rahmen des Réseau Grand Luxe.

Sebastian Horn (Musik) ist Producer, Songwriter und Composer. Seit seiner frühen Jugend ist er mit Bands und Solo auf Tournee und hat im Laufe der Jahre Shows in über 25 Ländern auf der ganzen Welt gespielt. Neben diversen Chartplatzierungen mit deutschen Künstler:innen ist er auch  in der Komposition zuhause, schrieb Scores für Film, Performancekunst und Tanz. Spezieller inhaltlicher Fokus seiner künstlerischen Arbeit liegt auf queren Perspektiven und Interdisziplinarität. Sebastian Horn hat einen Master of Arts der Popakademie Baden-Württemberg.

Julia Headley-Rohmann (Kostüm) ist eine in Barbados geborene Kreativ- und Organisationsfachfrau mit Sitz in Mannheim. Mit einem Hintergrund in Performance und Produktion verbindet sie künstlerische Vision mit organisatorischem Geschick, um kulturelle Projekte zum Leben zu erwecken. Julia setzt sich leidenschaftlich für Zusammenarbeit, interkulturellen Austausch und die Rolle der Künste in der Gemeinschaftsentwicklung ein.

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