Julie Pécard

Julies Pécards Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Kreation, Performance und Vermittlung, mit einem starken Fokus auf choreografische Forschung, Musikalität und die Beziehung zwischen Körper, Erinnerung und Publikum. Mit zwölf Jahren begann sie in Vancouver eine Tanzausbildung bei Arts Umbrella. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2007 ging Julie Pécard als freie Tänzerin zu ProArteDanza in Toronto. Zwischen 2009 und 2015 war sie am Kevin O‘Day Ballett Nationaltheater Mannheim engagiert. Sie choreografierte das mit dem Faust-Preis ausgezeichnete Stück Tanz Trommel von Andrea Gronemeyer und leitete viele Jahre die Junior Dance Company am EinTanzHaus. Von 2023 bis 2025 absolvierte Julie einen Master of Arts in Choreografie (COMMA) an der Fontys Academy of the Arts und der Codarts. Im Jahr 2025 gründete sie gemeinsam mit Jonas Frey COTA projects, eine Plattform, die sich der Choreografie, der künstlerischen Forschung, der Lehre und der gemeinschaftsorientierten Arbeit widmet. Seit der Spielzeit 2026/2027 ist sie Künstlerische Co-Leitung der Tanzcompagnie des Volkstheaters Rostock.
