Rush(es)
von Alexandra Bachzetsis
In ihrer neuen Soloperformance Rush(es) verortet die renommierte Schweizer Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis das Selbst und beschäftigt sich mit Autofiktion, Autoerotik und Autodokumentation. Die als introspektive Reise konzipierte Performance stellt Tabus des Verhaltens in Frage und erforscht die Warenförmigkeit des Begehrens, das durch den tanzenden Körper sowohl konstruiert als auch dekonstruiert wird. Rush(es) zeichnet sich durch schnelle Verwandlungen aus, die den Körper an seine Grenzen bringen und durch die intensive Körperlichkeit des Darstellers Vergnügen, Freude, Einsamkeit und Angst widerspiegeln. Im Prozess der körperlichen Metamorphose steuert Bachzetsis ihren Körper so, dass er aufhört, ein Mensch zu sein und sich in etwas anderes verwandelt - ein Tier, ein Objekt, ein Werkzeug.
In dieser Solo-Performance seid ihr eingeladen, diese körperlichen Verwandlungen als Spiegelbild des kollektiven Bewusstseins wahrzunehmen, zu untersuchen und zu erleben. Rush(es) zielt darauf ab, intuitive, unmittelbare Reaktionen auf Musik, Raum, Text und die Handlungen des Körpers hervorzurufen und sowohl die Performerin als auch euch im Publikum in einen erhöhten Zustand des Bewusstseins und der Transformation zu versetzen.
Mit:
Konzept, Choreografie und Performance: Alexandra Bachzetsis / Konzept und Dramaturgie Dorota Sajewska / Texte: Lee Lozano © The Estate of Lee Lozano. Courtesy Hauser & Wirth / Conceptual Advisor: Stephen Thompson / Movement Director: Agnieszka Sjökvist Dlugoszewska / Komposition und Sounddesign: Alban Schelbert / Bassklarinette: Florian Walter / Kostüm: Laurent Hermann Progin / Bühnenbild: Alexandra Bachzetsis und Ivan Wahren / Licht- und Videodesign: Ivan Wahren / Technische Leitung: Ivan Wahren und Patrick Rimann / Produktion und Studio Management: Caroline Krieg (All Exclusive Studio) / Archiv und Kommunikation: Jean-Marie Fahy / Tour Management: Caroline Krieg und Laurent Hermann Progin
Gefördert durch:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Stadt Zürich Kultur, Erna und Curt Burgauer Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, E. und O. Gubler-Halblützel Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung KOPRODUZENTEN: Centre Pompidou und das Centre Culturel Suisse Paris, Kaserne Basel, Arsenic Centre d’art scénique contemporain Lausanne, Kunsthaus Zürich, Theaterhaus Gessnerallee Zürich



